Home  | Impressum | Sitemap | KIT

Programm "Atmosphäre und Klima"

Im Programm "Atmosphäre und Klima" wird die Rolle der Atmosphäre im dynamischen Klimasystem und deren zugrunde liegenden Prozesse untersucht.

Das Programm trägt zum Verständnis der langfristigen Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre und des damit verbundenen Klimawandels, der Verschlechterung der Luftqualität, verursacht durch die zunehmenden anthropogenen Antriebe (Emissionen, Landnutzungsänderungen), die in Bio- und Atmosphäre auftretenden Klimarückkopplungen und den Wechselwirkungen im Zuammenhang mit den Veränderungen im Wasserkreislauf bei.

Das Programm "Atmosphäre und Klima" wird gemeinsam von den drei Helmholtz-Zentren FZK, FZJ, und GFZ durchgefürt.

Es besteht aus vier Programm Themen, mit dem Know-how der wissenschaftlichen Gruppen aus mehreren Helmholtz-Zentren.

Das Programm führt Feldbeobachtungen durch, in denen die Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre, die Häufigkeiten der klimarelevanten atmosphärischen Bestandteile und wichtige Komponenten des Wasserkreislaufs untersucht werden.

Relevante Prozesse umfassen den Austausch von Materie und Energie zwischen Landoberfläche, der Biosphäre und der unteren Atmosphäre, ihren vertikalen Transport durch Konvektion in der Troposphäre und in der OT / Region und die regionalen und globalen Transport von Spurengasen und Aerosol-Partikel und ihre Transformationen.

Daten werden durch langfristige Beobachtungen durch Satelliten (z. B. MIPAS / ENVISAT), mit  Passagierflugzeugen,  einem Netzwerk von bodengebundenen Fernerkundungs- und In-situ-Stationen (z.B. TERENO Observatorien), sowie durch gezielte internationale Feldstudien mit  Boden-Luft-Forschungsplattformen (z. B. mit dem neuen Forschungsflugzeug HALO) gewonnen.

Weitere experimentelle Studien werden in großen Simulationskammern (AIDA) durchgeführt. Damit werden Mechanismen zur Transformation von Spurenstoffen, die den Klimawandel und die Luftverschmutzung beeinflussen, untersucht.

Um komplexe, gekoppelte Prozesse im Klimasystem zu verstehen, werden numerische Modelle auf globaler und regionaler Ebene genutzt und weiterentwickelt.

Darüber hinaus werden langfristige Beobachtungen und detaillierte Prozess-Studien in die Parametrisierung der hydrologischen und chemischen Modelle integriert, um die Unsicherheiten dieser Modelle zu reduzieren.

Die Verbesserung der globalen und regionalen Chemie-und Klimamodelle wird dazu beitragen, eine zuverlässigere Vorhersage im Bereich der Luftverschmutzung, dem Wasserkreislauf und dem Klima sowie deren Ursachen und Folgen in unterschiedlichen Regionen der Welt zu erreichen.

Wissenschaftlicher Sprecher: Prof. Dr. Christoph Kottmeier